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                                         Das
                GELSENKIRCHENER MODELL

     

                         Ohne Moos - Kinder chancenlooos 

              

               Bestandsaufnahme vor dem Hintergrund von

                            Kinderarmut und Armut  

                             und  bettelarmer Städte

 

Angesichts der Sozialdaten Gelsenkirchens bedarf es eines abgestimmten Finanzierungskonzeptes, um die Zukunft der Menschen und der Stadt nachhaltig gestalten zu können.


Programmatische Aussagen zum Jahresbeginn:

Haushaltssanierung, Finanzkrise, Generationenprojekt, ... (01.01.2013)

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Ein strukturelles Defizit von fast 100 Millionen Euro (hohe Soziallasten, Arbeitslosigkeit, „Aufbau Ost“) kann aus eigenen Kräften nicht ausgeglichen werden. "Wir möchten einen Arbeitskreis Finanzen bilden, in dem die demokratischen Fraktionen alle Entwicklungen zeitnah analysieren und strategisch beraten können.“ Einer von 8 Schwerpunkten der Kommunalpolitik ist ein "lückenloses System von Betreuung und Prävention.(20.12.2011)

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Gelsenkirchen - Vorreiter der Politik der sozialen Prävention?

Anfang 2012 berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung über die aktuellen Kinderarmutszahlen. Anders als in den Jahren vorher, blieb die große Empörung aus - auch die GEW Gelsenkirchen blieb stumm.

Lediglich der Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig forderte: "Für eine Stadt wie Gelsenkirchen ist es besonders wichtig, den Bildungsauftrag zu erfüllen."

(WAZ, 05.02.2012)                                                                     

Sicherlich ist die Stadt Gelsenkirchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten hoch engagiert. Die GEW Gelsenkirchen hat dazu mehrfach Position bezogen, Offene Briefe an die Ministerpräsidentin Kraft und OB Baranowski geschrieben. 

 

In Sachen der Selbsteinschätzung "Lückenlose Förderkette" sind wir, höflich gesprochen, skeptisch. Kann es wirklich sein, dass Gelsenkirchen inmitten des Kita-Fachkräftemangels, der U-3 - Betreuungslücke und inmitten des allgemeinen Desasters der Kommunalfinanzen die Standards der Enquetekommission "Chancen für Kinder" für Frühförderung umsetzt:

 

"Kindern mit zusätzlichem Entwicklungs- und Förderbedarf werden wir nur gerecht, wenn

 • sie mit einem ausreichenden Personalschlüssel entsprechend den Empfehlungen des "Europäischen Netzwerks Kinderbetreuung" intensiv betreut werden,

 • die gesamte Kindergartenlandschaft als Grundlage für jeden weiteren Bildungserfolg optimal gestaltet ist,

 • dazu die finanziellen Grundlagen geschafft werden." 

 

Die Politik der Sozialen Prävention lässt sich nicht umsetzen mit

 • Bordmitteln plus einmalig 32.000 bis 64.000 € von der Bertelsmann-Stiftung im Rahmen KECK (Kommunale Entwicklung Chancen für Kinder)  Öffnen oder

 • 16 Millionen € der Mercator-Stiftung für 4 Ruhrgebietsstädte (22.11.2012)

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Kritik an den Tafeln

20 Jahre Tafel-Mythos, Stefan Selkes Buch "Schamland"

DasErste.de (14.04.2013)

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Stefan Selke, Soziologe: "Hier wird öffentliche, sympathische Symptombehandlung betrieben, ohne Ursachenforschung. Ich finde es nicht produktiv, dass die Überzeugungsgemeinschaften aus Tafeln, Ministerien und Firmenvertretern immer wieder unter sich abstimmen über den Erfolg oder Misserfolg der Tafeln. Die Tafeln und die Beobachter der Tafeln sind zwei getrennte Welten." (02.2013)

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Stefan Selke, Soziologe: kostenlosen Speisungen bei der "Tafel" sind ein "privates Almosen-System" (29.06.2012)  

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Christoph Butterwege: "Im Windschatten der Finanzkrise rückt die Lösung sozialer Probleme in weite Ferne. Während Sozialpolitik nach Art der Suppenküchen betrieben wird, wird die wohlhabende Klientel geschont oder sogar bedient." (27.10.2011)

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Tafeln für Arme

"Initiative Pausenbrot" der Kindertafel verabschiedet langjährige ehrenamtliche Helfer (03.04.2013)

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Recklinghausen: Jubel über hohe Spendenbereitschaft zu Weihnachen (29.12.2012)

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In den fünf Ausgabestellen der Gelsenkirchener Tafel werden pro Woche 3500 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. (18.04.2012)

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Dank einer Spende der Lions-Clubs Buer und Gelsenkirchen ist die Gelsenkirchener Tafel jetzt mit einem Kühltransporter unterwegs. Die Fahrzeugflotte verfügt nun über sieben Autos verfügt. (02.03.2012)

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Wolfgang Gottschalk (Ver.di) und Dieter Heisig (Industrie- und Sozialpfarramt) laden zum Neujahrsempfang (23.01.2012)

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Weihnachtsaktion: Tagesmütter sammeln Pakete für die Gelsenkirchener Tafel (21.12.2010)

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Wolfgang Gottschalk (Ver.di) und Dieter Heisig (Industrie- und Sozialpfarramt) kritisieren Erhöhung der Hartz - IV - Sätze um 5 Euro. (27.09.2010)

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Fünf Jahre alternativer Neujahrsempfang (22.01.2010)

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Soziale Lage in Gelsenkirchen:

SGB - II - Quote insgesamt: 21,7 %

SGB - II - Quote der unter 15 - Jährigen: 34,3 %

Betreuungsquotequote der Kinder unter 6 Jahren: 52,8 %

Anteil Abgänger ohne Hauptschulabschluss: 9,6 %

 

Quelle: Agentur für Arbeit Gelsenkirchen (19.12.2012)

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Bundesagentur für Arbeit: Überblick Strukturdaten NRW

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DJI - Längsschnittstudie "Übergänge im Jugendalter": "Ohne Schulabschluss so gut wie chancenlos" (19.04.2012)

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Agentur für Arbeit Gelsenkirchen: Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit bei Ungelernten und Geringqualifizierten (14.04.2012)

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Jahresbilanz 2009 des Sozialgerichts Gelsenkirchen:

Von Arbeitslosigkeit und deren Armutsfolgen Betroffene wehren sich gegen mögliche FehlentscheidungenFehlentscheidungen. (16.03.2010)

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Caritas - Studie "Bildungschancen vor Ort"

In Gelsenkirchen verließen im Erhebungsjahr 2009  11,37 % der Schüler die Schule ohne Hauptschulabschluss. Mit 7,03 Prozent gab es überdurchschnittlich viele Förder- und Sonderschüler. (05.07.2012)

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Kinder unter drei Jahren sind überdurchschnittlich oft von Unfällen betroffen. Der Berufsverband der Kinder - und Jugendärzte fordert "eine engmaschige aufsuchende Betreuung dieser Familien durch den öffentlichen Gesundheitsdienst sowie die Kinder- und Jugendhilfe." (05.04.2013)

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Arme Kinder haben mehr Unfälle (24.10.2011)

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Kinderarmut im Ruhrgebiet

"Es geht darum, den Heranwachsenden zu helfen, damit sie für die Zukunft eine Perspektive haben. Schafft es diese Region nicht, die Masse von armen Kindern zu unterstützen, wird sie niemals ihr Ziel erreichen, sich ökonomisch, wissenschaftlich, gesellschaftlich und auch kulturell mit anderen Ballungsräumen vergleichen zu können." (07.02.2009)

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Große Anfrage von DIE LINKE an die Bundesregierung: Die Lebenserwartung von Männern mit niedrigem Einkommen  ist in den letzten zehn Jahren um zwei Jahre  in Ostdeutschland sogar um fast vier Jahre zurückgegangen. (12.12.2011) Öffnen  

 


Prof. Dr. Stefan Huster: Soziale Gesundheitsgerechtigkeit - Sparen, umverteilen, vorsorgen?“ (07.10.2011)

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Hunderttausende Kinder in Deutschland sind mangelernährt. Zu dieser Erkenntnis kommt der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte.

(14.10.2011)

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Ganztagsgrundschule (22.03.2011)

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Kritische Gegenstimme (01.04.2011)

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Kritische Gegenstimme (18.03.2010)

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Die reichste und die ärmste Stadt (30.08.2011)

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